Nach dem Abschlusskonzert vor dem Pillnitzer Schloss

Nach dem Abschlusskonzert vor dem Pillnitzer Schloss
Ort: Pillnitz

Das 20. Elbhangfest 2010

„Der Elbhang träumt“

20 Jahre Elbhangfest – das sollte Grund zum Feiern sein! Dieses hanggemachte Fest, einmal im Jahr, von Vielen getragen, ist eine Leistung, die Hochachtung für die ehrenamtlichen Organisatoren verdient. Das 20. Bürger- und Kunstfest zwischen Loschwitz und Pillnitz sollte aber kein Rückblick werden – im Gegenteil: Das Elbhangfest ludt ein, zu träumen…

Festhöhepunkt: Tom Roeder erzählte eine Geschichte von Sonne, Mond und Sternen
Die Hauptfiguren einer romantischen Inszenierung auf der Elbe waren Sonne und Mond. Auf der Elbe durchquerten sie das Festgelände und erzählten den Menschen ihre Geschichte. Ihnen folgte, ebenfalls in Booten, das zahlreiche Lichtervolk der Sterne. Sie alle waren auf der Suche nach einem Ort ihrer Träume, um dort an Land zu gehen.

Der Festumzug ging auf „Traumreise“
Durch ein Fenster mit wehenden Gardinen, wie von einen Windstoß geöffnet, reisten Traumbilder um die Welt. Diese Grundidee war angelehnt an eine Illustration zu einem Märchen von Theodor Storm. „Der kleine Häwelmann“ unternahm darin eine traumhafte Reise mit seinem Bett. Kinder verkörperten unsere Zukunftsträume, ein großes Auge wachte über sie. Traumhafte Bilder waren unterwegs: König-Sein, Traumtänzer, „Traumlese“ stellten sie phantasievoll dar.

Der Park Pillnitz als „akustisch-beruhigte Zone“:
„Pillnitz träumte unplugged“

In einem Teil des Pillnitzer Schlossparks sollte etwas Gewohntes, Alltägliches weggelassen werden: Konsequenter Verzicht auf elektronische Verstärkung.
Wenn Fernseher, PC, Radio, Stereoanlage ausgeschaltet sind, die Mikrofone samt Lautsprecherboxen in der Kiste bleiben, was passiert dann? Der „Rest“ war keinesfalls „Schweigen“ – vielmehr wurde die Neugier am Erkunden eigener Möglichkeiten geweckt: – Was kann ich ohne High-Tech-Hilfsmittel eigentlich an Klängen erzeugen oder wahrnehmen? Diesbezügliche Denkanstöße gabe es beim Pillnitzer Parkfest 2010. Und die Natur bekam eine „Stimme im Parlament“ – Äolsharfen, klingende Mobiles und Summsteine konnten Gehör finden.

Das 6. Elbhang-Dorf:
Ein Fußball-Jugendfest als „WM-Dorf“

Unterhaltungsmöglichkeiten durch Spiel, Spaß und anschließende Partys machten das Elbhangfest auch für Jugendliche wieder attraktiver – dafür sorgte eine Gruppe von im Festausschuss aktiven Jugendlichen.
Das WM-Dorf stand ganz im Zeichen der Fußballweltmeisterschaft: Die Besucher konnten an verschiedenen Turnieren teilnehmen, wie z. B. mit Tischfußball oder an der Sony Playstation. Dabei konnte die Weltmeisterschaft im Original nachgespielt werden. Live-Übertragungen auf einer großen Leinwand um 16 Uhr und 20.30 Uhr am Sonnabend und Sonntag sorgten für das richtige WM-Gefühl.
Anschließend lud Musik die Gäste zum Tanzen und Feiern ein.

Ausstellungen in Pillnitz
Im Ringrenngebäude lud wieder „Bistro des Arts“ ein, denn der rechter Flügel blieb der Bildenden Kunst – zum Thema „Traum“ – vorbehalten.
Die Heckengarten-Galerie wurde als „Frei-Licht-Träume“ mit der Städtischen Galerie Dresden fortgeführt.

Galerie TRAUMSTRASSE
Zwischen Loschwitz und Pillnitz gab es zum diesjährigen Elbhangfest „Dresdens längste Open-Air-Galerie auf über sieben Kilometern“, an der mittels hochwertiger Reproduktionen etwa 70 Künstler beteiligt waren. Der Gedanke, mit Kunst zum Thema die Feststrecke zu gestalten und damit gleichzeitig auch auf Menschen zuzugehen, die sonst weniger den Weg in Galerien finden, kam an. Dafür steuerte die SZ-Mini-Festzeitung einen „Traumstraßen-Elbhang-Galerieführer“ bei; da las man zahlreiche Namen, die auch in den beiden Bänden der „Künstler am Dresdner Elbhang“ verzeichnet sind und wurde auch auf Interessantes von Außen, wie Malte Brekenfeld, aufmerksam gemacht.

Das Plakat zum 20. Elbhangfest 2010

Das Plakat zum 20. Elbhangfest 2010

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