Rückblick 21. Elbhangfest 2011

Tanztee für Lingner in der Orangerie –
Besuchs­protokoll in drei Akten

Erster Akt: Sonnabend, vor 16 Uhr:
Kurz vor Beginn des Premieren-Tanztees – die »Dresden Harmonists« sangen sich noch in Alltagskleidung ein – war der geschmack- und stilvoll gestaltete Ostflügel der Orangerie nur mäßig besetzt. Kein Wunder, denn draußen schien die Sonne und viele Freiluftveranstaltungen in Pillnitz lockten… Im Laufe der Veranstaltung füllte sich der Raum immer mehr.

Zweiter Akt: Sonntag, vor 15 Uhr:
Schon weit vor Veranstaltungsbeginn drängten sich Besuchermassen vor und im Ostflügel, alle Stühle, Treppen, Fensterbänke und Stehplätze waren noch vor Eintritt der »Dresdner Salon-Damen« besetzt, ein Herein- und Herauskommen nahezu unmöglich und die gastronomische Bedienung ein steter Balanceakt. Möglichkeiten zum Tanzen scheiterten am akuten Platzmangel, der Tanztee war also eigentlich ein »Tee-Konzert«. Selbst draußen vor der Orangerie lauschten Besucher den Hits der goldenen 20er bis 40er Jahre durch die weit geöffneten Fenster.

Dritter Akt: Sonntag, nach 16 Uhr:
Die vielumjubelten und mit Beifall verabschiedeten fünf ganz in Rot gekleideten »Dresdner Salon-Damen« verließen die Bühne und mit ihnen auch viele Zuhörer den Saal. Sie glaubten, das Konzert wäre zu Ende… Glück für mich, denn nun ergatterte ich einen günstigen Stehplatz in Bühnennähe. Nach kurzer Verschnauf- und Umkleidepause erschienen die »Damen« zum zweiten Programmteil, dieses Mal ganz in Blau. Da nun mehr Platz war, geschah kurz vor Schluss das Wunder: Beim bekannten Titel »Onkel Bumba tanzt nur Rumba« wagten sich die ersten Paare auf die Tanzfläche und somit wurde der Tanztee seinem Namen endlich gerecht. Epilog: Möglichst kein Elbhangfest mehr ohne Tanztee!
Sonja Bernstengel

Nachlese 2011 39

Nachlese 2011 39

Die »Dresdner Salon-Damen« lassen bitten – zum »Tanztee mit Lingner«

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